Wigratzbad

Wigratzbad

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Ein Marienwallfahrtsort in Bayern, in Schwaben, 

ein heiliger, ein wunder-barer Ort

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gegründet von Antonie Rädler, (1)

einer Mystikerin.

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Als Kind ist sie sehr beeindruckt, als sie erlebt, dass ihre tot geglaubte Mutter durch ein Wunder geheilt wird.

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Nach der Pflege von Angehörigen bekommt sie die Spanische Grippe, u. schwebt durch Komplikationen fast fünf Jahre zwischen Leben u. Tod. 

Als ihr die Muttergottes erscheint, wird sie geheilt. 

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Auf der Haushaltsschule der Franziskanerinnen tritt sie einer marianischen Vereinigung bei

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Sie legt ein Gelübde ab

Sie will ein Gott geweihtes Leben führen u. nicht heiraten 

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Sie gründet marianische Kongregationen für Kinder, Jugendliche u. Erwachsene. 

Sie wollen den Nationalsozialismus "wegbeten".

Während einer Messe macht sie eine mystische Erfahrung: die Christusvermählung.

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Als sie die die Filiale der Metzgerei ihrer Eltern in Lindau übernimmt, betet sie viel u. oft bis spät in die Nacht, in einer Schlosskapelle u. im Marienheim der Maria-Ward-Schwestern.

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Im Faschismus leistet im Widerstand, weigert sich in der Metzgerei ein Marienbild durch ein Hitlerbild zu ersetzen, das Geschäft an kirchlichen Feiertagen zu öffnen, verweigert den Hitlergruß.

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 Sie wird nachts dreimal überfallen, soll im Bodensee ertränkt werden, kann aber, wie durch ein Wunder, durch die Hilfe ihres Schutzengels entkommen, danach wird sie verhaftet, stundenlang verhört, das Haus ihrer Eltern wird durchsucht u. sie wird für knapp einen Monat ins Gefängnis gesteckt. 

Dort erscheint ihr die Muttergottes, die ihr mitteilt, dass sie bald entlassen werden wird. (2)

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Später muss sie noch einmal dreieinhalb Monate im Gefängnis verbringen.

Man hatte sie der Schwarzschlachtung beschuldigt, damals ein Kriegsverbrechen.

Sie wird zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. 

Als ein Ministerialrat, ein Freund ihres Vaters sie davor warnt, ihr mitteilt, dass sie nach Auschwitz gebracht werden soll u. sie davor warnt, taucht sie unter u. muss sich bis zum Ende des Krieges verstecken, zunächst bei Verwandten u. Bekannten, dann in einem einsamem Haus im Bregenzerwald u. bei ihren Eltern, in den ehemaligenTaubenschlägen unter dem Dach. 

Trotz mehrfacher Razzien Hausdurchsuchungen wird sie nicht entdeckt. 
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 Als Dank für die Rettung vor den Nazis lässt auf dem Grundstück ihrer Eltern eine Lourdesgrotte errichten bauen. (3) 

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Durch göttliche Inspiration u. Fügung, bekommt sie von einer Familie für die Grotte eine Marienfigur.

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Sie betet dort viel

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Sie macht mystische Erfahrungen, hat Erscheinungen.

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Sie hört die Engel singen (4) 

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Die Muttergottes soll hier als „Unbefleckt empfangene Mutter vom Sieg“ verehrt werden.

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Wigratzbad soll ein Ort der Sühne sein (5)

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Immer mehr Menschen kommen dazu 

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Es geschehen Wunder, Heilungen.

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Wigratzbad wird zum Wallfahrtsort für im Nationalsozialismus Verfolgte, die hier Zuflucht im Gebet suchen.

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Die Kapelle "Maria vom Sieg" wird erbaut, die Antonie größtenteils aus ihrem Privatvermögen finanziert. (6) 

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In der Nachkriegszeit werden Antonie Rädler u. der Wallfahrstort Maria vom Sieg Wigratzbad vom Ortspfarrer u. zwei Bischöfen zunächst kritisch betrachtet, u. die Seherin hat deshalb große Probleme.

Erst Bischof Stimpfle u. ein neuer Ortspfarrer werden sie später unterstützen.

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Es wird mit dem Bau des Pilgerheims begonnen. (7) 

In den Nachkriegsjahren wird neben der Kapelle ein Privat-Sanatorium eröffnet, für austherapierte chronisch Kranke, das später zu einem Pilgerheim wird. (8)

Die Menschen werden dort auch seelisch u. geistlich betreut. (9)

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Von Gott inspiriert, lässt Antonie nach einer Quelle suchen, die Heilkraft haben soll. (9) 

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Das Wasser kann man heute, im Vorraum der Sühnekirche, aus Wasserhähnen abfüllen. 

Es geschehen Heilungen

Ein Mann wird von lebensgefährlichem Asthma befreit.

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Bischof Bischof Stimpfle bestätigt die früher schon einmal gewährte Erlaubnis, in dem Kirchlein die Liturgie feiern zu dürfen (10) 

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Wigratzbad wird schnell bekannt u. beliebt 

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Zu den Sühnenächten kommen immer mehr Menschen (11) 

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Die Sühnekirche wird gebaut, aus dem Privatvermögen Antonie Rädlers u. Spenden, ohne Zuschüsse des Bistums Augsburg. (12)

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Wigratzbad wird kirchliche Gebetsstätte. (13) 

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Das Pilgerheim St. Josef, ein bayrisches Landhaus, mit viel Holz, Balkonen u. Geranien u. das Bildunghaus für Vorträge u. Exertitien werden errichtet, mit Devotionalienladen u. Restaurant . (14) 

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Antonie hat die Vision von einem Priesterseminar

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Auf Initiative des Vatikan lässt sich die Priesterbruderschaft St. Petrus in Wigratzbad hier nieder (15) 

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Kardinal Ratzinger, Papst Benedikt XVI, zelebriert in Wigratzbad eine hl. Messe. (16) 

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Der katholische Sender K-TV eröffnet hier ein TV-Studio. 

Es werden Gottesdienste u. Veranstaltungen übertragen. (17) 

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Es finden eucharistische Süh-neprozessionen u. Lichterprozessionen statt (18)

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Weiter die Fatima Schiffsprozession an Maria Himmelfahrt zur Dreiländergrenze auf dem Bodensee an Maria Himmelfahrt, die immer größer wird. Europa wird der Gottesmutter Maria geweiht. (19)

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Seit 2001 gibt es die ewige eucharistische Anbetung

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Fräulein Antonie Rädler wird von Pater Johannes Schmid unterstützt. (20) 

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Pater-Pio begrüßt die Menschen Pilger, eine gigantische Skulptur

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Ein schöner Park mit viel Grün, Wiesen, Bäumen

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- mit vielen Statuen: der strahlende Jesus, Josef mit dem Jesuskind, St. Michael, der Erzengel, der Antonie im Kampf mit dem dämonischen Nationalsozialismus unterstützt hat, Papst Johannes Paul, der neue Heilige.

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- mit vielen Kapellen:

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- die Gnadenkapelle "Maria vom Sieg" mit der Muttergottes, wie sie Antonie erschienen ist, die Seitenaltäre mit schönen Holzreliefs. (21).

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- der Krypta mit einer Lourdesgrotte mit dem Marienstandbild aus der ersten Gruft, (22) 

mit vielen Holzfiguren, mit dem "Herrn im Elend", einer Nachbildung der uralten Skulptur in der Pfarrkirche St. Matrei am Brenner. 

In einer Vision wird Antonie auf die Statue hingewiesen. (23)

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Es ist ein Abbild des toten Herrn als stehende Statue u. doch lebt er u. stellt den Moment dar, in dem Gott-Vater seinem Sohn auf dem Ölberg die Leiden bildlich vor Augen stellt.

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Hier ist eine Sphäre der Ruhe, Stille.

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Eine Frau betet, sehr andächtig, versunken.

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- die Ölbergkapelle, wo Antonie Rädler u. Pater Johannes Schmid begraben sind.

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- die Pater Pio-Klause, mit einer wundervollen, großen Statue des beliebten Heiligen.

Ich bete dort. 

Er spricht zu mir, wichtige Dinge. 

Er will nicht verehrt werden, verweist auf Jesus.

Ich bleibe trotzdem bei ihm

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- der Herz-Jesu-Freialtar

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- die Herz Jesu u. Herz Mariä-Sühnekirche (24), eine interessante Konstruktion, eine Kirche aus Metall, grün und rot – Symbole für Hoffnung, für das Blut Jesu.

Sie ist ein Zelt, Symbol für das pilgernde Volk Gottes, die Kirche, die auf der Erde keine Heimat hat u. immer unterwegs ist, wie das Volk Israel in der Wüste.

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Um den Altarraum herum befinden sich Zelte – Symbol für die 12 Stämme Israels, für die 12 Apostel, so wie die Israeliten ihre Zelte um das Gotteszelt mit der Bundeslade herum aufschlugen.

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Die Zelte bilden ein Herz – das Herz Jesu, das Herz Mariens.

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Von oben sieht die Kirche aus wie eine Bienenwabe

Der Bienenstaat ist ein Sinnbild für die Kirche

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Die brückenartige, den Altarraum umgebende Empore erinnert an die Dornenkrone.

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Der Raum ist hell, licht, nach der Renovierung für mich etwas kühl, ohne Blumen, Kerzen.

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Der Altarraum ist jetzt weiß, mit einem zu modernen, einfachen, nicht verzierten Tabernakel.

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Über dem Altar ein wunderbares Kreuz mit weißen, roten Perlen – Symbole für den Rosenkranz u. die Wundmale Christi. Es spiegelt sich als Schatten vor dem weißen Hintergrund.

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Zwei Statuen

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- eine Fatimastatue, eine der schönsten Marienfiguren – ihr Blick ist heil, rein, kindlich, unschuldig, heilig.



- eine Herz-Jesu-Statue, aus Vorarlberg (25)

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Sühne ist das zentrale Element dieser beiden Wallfahrtsorte.

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Im Atrium befindet sich ein Brunnen, mit Heil-Wasser, mit Weihwasser, dort stehen Statuen.

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- die Lourdesgrotte – der schönste Platz in Wigratzbad.

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Hier offenbarte sich Maria, als die „Unbefleckt empfangene Mutter vom Sieg“

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Die Marienfigur ist ein Votivgeschenk, von zwei Frauen, die hier geheilt worden sind.

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Ich bin lange dort, in Kontemplation, meditiere.

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Ich zittere, mein Körper bebt, mein Kopf zuckt, ein starkes Zittern, andauernd, mit kurzen Pausen, es schüttelt mich, der Körper zieht sich zusammen, ich bin elektrisiert, wie bei Stromschlägen, es ist Energie, göttlich, alles ist Energie, Liebe ist Energie, ich reiße die Augen auf, sie sind verdreht, das Gesicht ist verzerrt, der Mund weit offen, Mamma Mia (26)

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Es wird dunkel

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Die Grotte leuchtet mystisch

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Sie spricht zu mir – über Sühne

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Sie sagt mir, dass Gott auf mich aufpasst, mich beschützt.

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Die Ekstase ist schön, wunderschön, sie ist anstrengend – körperlich, seelisch.

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Ich kann nicht so lange bei ihr bleiben wie ich möchte.

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Ich bin in der Kapelle zur heiligen Messe - jeden Tag. 

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Es gibt hier gute Priester, denen es Freude macht, einen Gottesdienst zu zelebrieren, die gern mit Gott zusammen, die be-geist-ert sind.

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Ich bin in der Kapelle, eine schöne Landkapelle – romantisch, gemütlich,

bete vor dem Allerheiligsten,

bin auf der Empore, schaue auf das Gnadenbild.

Maria hat das Antlitz Jesu – für kurze Zeit.

Sie sind eins

Alles ist eins

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Das Leben von Antonie Rädler war ein Sühneleben

Sie wurde im Nationalsozialismus verfolgt, von ihrem sozialen Umfeld viele Jahre nicht verstanden, der Amtskirche, der Öffentlichkeit, der Medien.

Das war ihre Be-ruf-ung, ihr Apostolat.

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Das Antlitz der Antonie Rädler war im Sterben von Licht umgeben

Sie leuchtet, strahlt.

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Bischof Stimpfle hält das Requiem, erzählt die Geschichte ihres Lebens.

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Die Mystik von Wigratzbad ist marianische Mystik, Sühnemystik.

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(2014/2015)

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Coypyright Markus George

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Anmerkungen 

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Erinnerungen an zwei Aufenthalte in Wigratzbad, 2014/2015

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Wigratzbad ist ein kleines Dorf unweit von Lindau/Bodensee

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* ca. 500 000 Pilgern pro Jahr

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* Wallfahrtsleiter: Ruprecht Gläser (1984-1999), Thoma Maria Rimmel (1999-2011), seitdem Nikolaus Maier

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(1) Antonie Rädler (1899-1991)

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(2) Maria: "Nimm deine Zuflucht alllein zur mir. Komm und diene mir!" (A. Sarrach: Sieg der Sühne, S. 27)

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(2) "Da schlug um Mitternacht vom Kirchturm die Glocke. Beim 12. Schlag wurde es hell in der Zelle. Aus der Wolke trat die Unbefleckte Empfängnis heraus und sagte: Fürchte dich nicht! Ich habe alles in den Händen. Du wirst bald aus dem Gefängnis entlassen werden:

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 Bete täglich zum Jesuskind:
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 „O gnadenreiches Jesuskind, sei hochgepriesen und segne uns! Durch deine heilige Mutter bitten wir dich: Aus aller Not und Bedrängnis errette uns! Zum vollkommenen Sieg und wahren Glück und Frieden führe uns mit deiner Allmacht, Weisheit und Güte. Um die Verdienste deines ersten (zweiten, dritten …zwölften) Lebensjahres willen bitten wir dich: Eile uns zu Hilfe auch durch die Schar all deiner Engel und Heiligen!“ 

Dieses Gebet wird heute noch bis heute in Wigratzbad gebetet.

Alfons Sarrach: Sieg der Sühne, S. 87

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(3) (1936)

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(4) Als Antonie Rädler den Rosenkranz betet, hat sie folgendes Erlebnis:
"Als ich das Geheimnis der Dornenkrönung betete, hörte ich plötzlich ein Rauschen, das immer lauter wurde. Es war wie das Schlagen zahlloser Flügel... Ich blickte zur Statue der Jungfrau Maria, sah aber nichts. Dann erklang ein Gesang und wurde immer stärker; er wurde so kräftig und intensiv dass man das Gefühl hatte, es hätten sich ungezählte Legionen des Himmels um die Grotte versammelt, um wunderbare Akkorde erklingen zu lassen. Alle diese Stimmen sangen: 'Unbefleckt empfangene Mutter vom Sieg, bitte für uns! Ich hörte diese Worte mindestens fünfzigmal, dann begann ich spontan mitzusingen. Ich betrachtete die Statue der Muttergottes von Lourdes. Ich sah nichts Außergewöhnliches, es sei denn, dass Maria zu lächeln schien. Dann setzte der Gesang wieder ein, wurde aber immer schwächer; und hörte schließlich ganz auf. Ich kniete mich auf meinem Gebetsschemel nieder; und fragte mich, was geschehen wäre. Ich war berückt. Plötzlich dachte ich: Geh heim, die Arbeit wartet. " (vgl. Kathpedia)

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(5) Anm.: Gebet u. Sühne für die eigenen Sünden u. in Stellvertretung für Mitmenschen, in Vereinigung mit dem Sühnetod Christi am Kreuz. Christentum bedeutet Verantwortung für den anderen. Wir sind alle eins, der Leib Christi. Einer für alle, alle für einen! Solidarität

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(6) 1938

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(7) Ende der 40er Jahre

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(8) Unter der Leitung von Dr. Konrad Moser. Er suchte nach suchte nach Wegen der Heilung für von der Medizin aufgegebene Menschen, v.a. Krebs, Gicht, Rheumatismus

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(9) 1960.

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(9) Leitung von Dr. Konrad Moser

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(10) 1963

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(11) jeden 2. u. 4. Samstag im Monat

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(12) 1972-1976

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(13) 1976

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 Zuvor überträgt die Begründerin der Gebetsstätte alle privaten Besitzrechte an Grundstücken und Bauten an den sich aus gleichen Teilen aus Priestern u. Laien zusammensetzenden „Verein Maria vom Sieg“, dem Priester und Laien angehören und der die Gebetsstätte bis heute unterhält, bis auf die Sühnekirche. Die neue Kirche und das entsprechende Grundstück werden in Eigentum einer öffentlich-rechtlichen, kirchlichen Körperschaft, kath. Filialstifung der katholischen „Herz Jesu und Mariä in Wigratzbad“, überführt, die Vorassetzung für die Konsekration der Kirche. Ohne eine solche Regelung der Rechte an dem Gotteshaus hätte die Kirche keine Weihe vornehmen können. Antonie Rädler schenkt dem Verein ihr gesamtes Vermögen.

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Architekt: Gottfried Böhm

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(vgl. http://www.blattus.de/spuren/wigratzbad.html)

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(14) 1983 u. 1987, andere Quelle Pilgerheim St. Josef, Eröffnung 1988!

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(15) 1988

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Antonie Rädler, prophetische Aussage: "Hier wird ein Priesterseminar entstehen und es werden Seminaristen aus Rom kommen." 

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Die Priesterbruderschaft Sankt Petrus (lat.: Fraternitas Sacerdotalis Sancti Petri, FSSP) ist eine katholische Gesellschaft apostolischen Lebens von Klerikern päpstlichen Rechts, also eine Gemeinschaft innerhalb der r.k. Kirche. Sie wurde 1988 als Reaktion auf die unerlaubten Bischofsweihen des Erzbischofs Marcel Lefebvre gegründet. Die Gründer waren Mitglieder der Piusbruderschaft, die die unerlaubten Bischofsweihen durch Erzbischof Marcel Lefebvre nicht mittragen wollten.

Wigratzbad ist der Sitz des deutschen Distriks 

(vgl. Wikikpedia)

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(16) 1990

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(17) 1999, K-tv = Kephas TV

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(18) Sühneprozession: am letzten Sonntag im Monat, von Mai bis Oktober, seit 1979.

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Lichterprozession: am ersten Samstag im Monat (Mariensamstag), vgl. Botschaft von Fatima.

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(19) Die immer größer werdende Schiffswallfahrt gibt seit 1979. Die gecharterten Bodenseeausflugsschiffe mit bis zu 5000 Pilgern starten von Deutschland, Österreich u. der Schweiz aus u. fahren zu der Stelle, zur Dreiländergrenze auf dem Bodensee. Am Bug der mit Blumen geschmückten Schiffe ist ein Kreuz u. eine Statue der Muttergottes von Fatima angebracht. Auf jedem der Boote befinden sich eine Musikkapelle aus der Region u. mindestens ein Priester. Am Treffpunkt in der Mitte des Bodensees hält ein Geistlicher eine kurze Ansprache und erteilt den Pilgern den traditionellen Kräutersegen. Danach wird ein fünfminütiges Feuerwerk zu Ehren der Gottesmutter gezündet. 

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(20) aus dem Orden Passionisten, Pilgerseelsorger von 1969-1987 

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(21) Das Gnadenbild wurde 1938 vom Tiroler Bilderschnitzer Franz Albertani nach Angaben von Frl. Antonie hergestellt, so wie sie in ihren Visionen die "Unbefleckte empfangene Mutter vom Siegt" gesehen hat. 

"Ich kniete in der Pfarrkirche von Wangen, um der Heiligen Messe beizuwohnen. Während ich betete, stand die Unbefleckte Empfängnis plötzlich neben mir; wie man sie heute in der Kapelle sehen kann. Ich war von der Schönheit, der Majestät, der Lieblichkeit dieser Erscheinung so hingerissen, dass ich die Welt hier unten und alles um mich herum völlig vergaß und erst in dem Augenblick zu mir kam, als die Heilige Messe endete. Ich sah dieses Bild wieder; als mir die Himmelskönigin den Plan der Kapelle, wie sie heute dasteht, vor die Augen stellte. Ich erblickte diese Dame in unbeschreiblicher Majestät und Schönheit über dem Sakramentshäuschen der Kapelle. Ich bat dann den Südtiroler Holzschnitzer Franz Albertani von Bregenz nach meiner Beschreibung eine Statue zu schaffen, und ich kehrte wohl an die dreißig mal zu ihm zurück, um nach verschiedenen Verbesserungen endlich eine möglichst wahrheitsgetreue Statue zu erblicken. Aber kein Künstler wird die Schönheit und den Zauber einer solchen Vision jemals annähernd wiedergeben können. "

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Quelle: Pater Johannes Schmid: Das Geheimnis von Wigratzbad, S. 66 

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(22) Die Figur ist das Gnadenbild aus der ersten Lourdesgrotte, das Antonie durch eine Eingebung erwerben konnte, heute in der neuen Grotte im Außenbereich

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(23) Audition: "Hole den Herrn im Elend in Matrei" (A. Sarrach, 69)

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(24) Bau: 1973/74, Renovierung: 2013/2014
 Die Kirche heißt Herz-Jesu u. Herz Mariä Sühnekirche, weil die Menschheit, jeder einzelne, auch die Sünden gegenüber der Muttergottes wiedergutmachen u. sie trösten soll. Maria leidet unter den Sünden u. dem Unverständnis der Menschen. Durch die übernatürliche Empfängnis die Geburt nach einer langen Reise, in einem Stall oder einer Grotte, die Flucht nach Ägypten u. durch die Folter u. Hinrichtung ihres Sohnes, hat auch sie durch ihr Leid einen Beitrag zur Erlösung der Welt geleistet. Jesu Leiden sind ihre Leiden. Dadurch ist sie zur Miterlöserin geworden, obwohl das dogmatisch von der Kirche noch nicht festgelegt ist (vgl. Marienerscheinungen der „Frau aller Völker“ von Ida Peerdemann, Amsterdam, 1945-1959, Anerkennung 2002) 

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(25)nach den Visionen von Margarete Maria Alacoque (1647-1690), Paray-le-Monial

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(26) ital.: meine Mutter

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Dieser Text ist in Teilen eine Reise in die Vergangenheit.

Nachdem seine Vorgänge Stimpfle u. Mixa Wigraztbad unterstützt hatten, wurde Wigratzbad 2011 auf Initiative von Bischof Zsarda umgestaltet u. erneuert. Es sollte von einem marianischen Wallfahrtsort zu einer modernem katholischen Bildungszentrumwerden, mit dem Schwerpunkt katholischer Traditionalismus, in der Liturgie u. den Exerzitien, ohne direkten Bezug zu den Privatoffenbarungen von Antonie Rädler, die kritisch gesehen werden. Mystische u. charismatische Elemente werden sowohl als unmodern als auch als mit dieser kirchlichen Strömung als nicht vereinbar angesehen, Privatoffenbarungen u. übernatürliche Ereignisse als die „Wundersucht“ der Menschen fördernde Heiligenlegenden abgelehnt.
 Die notwendige Renovierung der Sühnekirche u. der Gnadenkapelle wurden dazu genutzt, um das auch in der Form zum Ausdruck zu bringen.
 In der Sühnekirche wurde der Hochaltar abgebaut u. durch ein hängendes Holzkreuz ersetzt. Zahlreiche Statuen wurden aus der Sühnekirche entfernt u. anderer Stelle aufgestellt. Die wunderschönen Fenster mit den Heiligenfiguren wurden durch Glasscheiben mit dem Motiv einer modernen, stilisierten Rose ersetzt.

Der Jesus- u. der Marienstatue der Seitenaltäre wurde der Nimbus genommen. Der Blumenschmuck ist reduziert worden,  u. vor den Figuren gibt es keine Kniebänke mehr. 

Der Kirchenraum wird jetzt von hellen, kalten Bestandteilen aus Weiß u. Gold dominiert, Metall statt Holz. Er wirkt nüchtern u. kühl. Wenn man einen emotionalen Bezug zu moderner Raumaustattung hat, kann man diese Umgestaltung als durchaus gelungen bezeichnen, weil die Innenaustattung - im Gegensatz zu vorher - jetzt zu der grünen-roten Stahlkonstruktion passt. 

Die Sühnekirche sieht nun aus wie ein modernes Gotteshaus aus den 70er Jahren.
 Bei der Umgestaltung hat man auf die in Wigratzbad ansässige Petrusbruderschaft leider wenig Rücksicht genommen, deren traditoneller Ritus eine bestimmte Ausstattung benötigt.

Aus statischen Gründen musste in den Jahren 2015 bis 2018 auch die Gnadenkapelle restauriert worden. Auch hier wurde gleichzeitig eine Modernisierung vorgenommen. 
Sie sieht jetzt aus wie ein Legohaus, mit künstlichem Dach, nicht mehr wie ein historisches Kirchlein. Das vorher durch einen warmen Gelbton geprägte Innere, wurde weiß gekalkt, so dass es kühl wirkt. Das Gnadenbild wurde verändert. Man hat den Strahlenkranz entfernt, u. auch einige Holzelemente der Seitenaltäre, v.a. das holzgeschnitzte Holzrelief von Gott-Vater. Der Schriftzug „Unbefleckt empfangene Mutter vom Sieg, bitte für uns!“ über dem Altarraum wurde übertüncht. Dadurch hat das Gotteshaus den Charme einer historischen, romantischen Landkirche verloren.

Die Krypta wurde vollständig verändert. Die eucharistische Anbetung, bei der das Allerheiligste früher in der Kirche unter dem Gnadenbild platziert war, wurde in die modernisierte Krypta verlegt, die den Charme eines Bunkers hat, mit einer Monstranz hinter Glas. 

Die wunderbare Lourdeskapelle auf dem Kirchvorplatz, wo alles begonnen hat, wurde abgerissen. Es wurde eine moderne Grotte im Freien u. ein Umgang mit sterilen Betonelementen aufgebaut. Der Madonna der Lourdesgrotte aus der Krypta, der ersten Statue in Wigratzbad, wurde der Strahlenkranz weggenommen.

Direktor Rimmel wurde entlassen u. durch Nikolaus Maier ersetzt, der die Vorgaben des Bischofs umzusetzen bereit ist. 
 Das Buch bekannte, beliebte, von Bischof J. Stimpfle in Auftrag gegebene Buch „Sieg der Sühne" von Alfons Sarrach wurde 2011 vom Bistum Augsburg verboten u. der Verkauf gestoppt, angeblich weil in dem Kapitel über den Nationalsozialismus Täter mit Namen genannt worden waren. Eine vorgeschlagene Änderung dieser Passagen wurde aber nicht akzeptiert. Es ist nur noch sehr schwer zu bekommen. Ich habe im Internet eines der wenigen Exemplare erwerben können, das nicht zu einem Wucherpreis angeboten wurde.

Auf der folgenden Seite sind Auszüge veröffentlicht:

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https://poschenker.wordpress.com/2017/03/30/aus-alfons-sarrach-sieg-der-suehne-wigratzbad-marias-botschaft-an-den-menschen-9/

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Zahlreiche, von diesen Maßnahmen enttäuschte Wallfahrer kommen seitdem seitdem nur noch selten oder gar mehr hierher. Dadurch hat man vielen Menschen ihre „spirituelle Heimat“ genommen u. einen der wenigen großen, florierenden deutschen Marienwallfahrsorte mutwillig zerstört. 

Man nimmt keine Rücksicht auf das Vermächtnis von Antonie Rädler, einer Mystikerin, die der Kirche ihr Privatgrundstück mit den durch ihr Vermögen u. Spenden, ohne Beteiligung des Bistums finanzierten Gebäuden vermacht hat u. ohne deren Visionen es diesen Wallfahrtsort gar nicht geben würde. 

Meine Fotos der leider nicht mehr existierenden Lourdeskapelle u. der Gnadenkapelle bilden die Vergangenheit ab u. nicht den aktuellen Zustand. Einige Bilder zeigen das Innere der Sühnekirche wie sie früher war.

Die Fenster mit den Heiligen wurden durch Glas mit einer modernen, abstrakten, stilisierten Rose ersetzt.

Die Sühnekirche sieht jetzt aus wie eine moderne Kirche aus den 70er Jahren. Alle traditionellen Elemente wurden entfernt.
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Quellen

Sarrach, Alfons: Sieg der Sühne. Wigratzbad: Marias Botschaft an den Menschen, Kirche heute, Wigratzbad 2009 

Auszüge hier: 

heute, Wigratzbad 2009 

Auszüge hier: 

 

https://poschenker.wordpress.com/?s=Sieg+der+S%C3%BChne&submit=Suchen 

Schmid, Johnnes: Das Geheimnis von Wigratzbad, Selbstverlag Pilgerstätte Wigratzbad 

Predigt, Bischof Stimpfle, Beerdigung v. A. Rädler 

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 https://www.kath.net/news/30718 
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Website der Gebetsstätte: 

https://www.gebetsstaette.de/ 

 Fatima-Schiffsprozession: 

 

https://www.youtube.com/watch?v=nrWK9zqGy2s 



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